Schulhort hat neue Leitung

Veröffentlicht am 12.08.2016, 10:37

Schulhort hat neue Leitung

Möser <cdl>. Generationswechsel in der Leitung des Hortes der Grundschule Möser. Mit Denny Kaufholz und Marion Metscher übernehmen zwei junge pädagogische Fachkräfte das Ruder.
Seit dem 01.08.2016 verfügt der Hort der Grundschule Möser über eine neue Leitung. Die Verwaltung der Gemeinde Möser freut sich auf neue Impulse und eine geänderte Wahrnehmung durch eine neue Blickrichtung, erklärt dazu die Sachgebietsleiterin der allgemeinen Verwaltung
Christel Krawzoff, die zugleich für Personalangelegenheiten in der Verwaltung zuständig ist und deshalb auch für die Ausschreibungen der offenen Stellen und die Auswahl der Bewerber*innen zuständig war.
Das neue dynamische Duo Kaufholz und Metscher gliedert sich nun in ein motiviertes junges Team aus 13 Erzieher*innen ein und stellt dank seiner Qualifikationen eine Bereicherung dar.
Der 38-Jährige Denny Kaufholz, studierter Politikwissenschaftler, wird dabei als neuer Leiter des Schulhortes in Möser fungieren. Marion Metscher, 33, studierte Bildungs- und Sozialwissenschaften sowie Qualitätsmanagement und wird die ständige Vertretung der Hortleitung. Kaufholz und Metscher teilen sich zukünftig die administrativen Aufgaben, betrachten aber nach eigenem Bekunden die liebevolle Arbeit am Kind als ihre Hauptarbeit. Die beiden haben in den nächsten Jahren viel vor. Der intensive Kontakt mit den Eltern und dem Elternkuratorium ist ihr dabei ein besonderes Anliegen. Wichtig ist ihr auch die Struktur im Hort zu festigen

Die Entwicklungen in den Bereichen Technik und Medien sollen laut Metscher nicht am Schulhort vorbeigehen. Den Platzmangel definieren sowohl Kaufholz, als auch Metscher als großes Problem. Zwar würden die vorhandenen Elemente genutzt um die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder zu erfüllen, so Kaufholz, aber der Platzmangel ist bei schlechtem Wetter und rund 250 Hortkindern schon eine Herausforderung. Marion Metscher schließt an und erklärt:  „Projekte sind schwierig umzusetzen, weil die Kinder ihre Arbeiten nicht stehen lassen und beenden können.“ Hier liegen Anspruch und Wirklichkeit also weit auseinander. Kaufholz, der zuvor in der Kindertagesstätte Käte Dunker in Burg tätig war und ein 60-stündiges Qualifizierungsprogramm durchlaufen hat, um als anerkannte pädagogische Fachkraft zu gelten, sieht seine Arbeitsansätze vorwiegend in der Umsetzung des Bildungsprogramms des Landes Sachsen-Anhalt. Mit der Stelle als Hortleiter erfüllt er sich zudem einen persönlichen Wunsch, der ihm eine fachliche Weiterentwicklung ermöglicht. Damit die Kinder ihre Freizeit im Frühhort ab 6.00 Uhr und am Nachmittag von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr selbst gestalten und einen Ausgleich zur Schule finden können, braucht es aber mehr als guten Willen. Deshalb will Marion Metscher gemeinsam mit der Schule Kompromisse im Bereich der Raumnutzung finden. Denny Kaufholz wagte sich an die Forderung: „ Der Platzmangel muss gelöst werden, damit die Horträume den Vorgaben entsprechen. Der Raum, so wird gesagt, ist der dritte Pädagoge.“

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