Anangeln an der Alten Elbe

Veröffentlicht am 12.04.2016, 08:29

Anangeln an der Alten Elbe

<cdl> Gleich zwei Ortsgruppen des Fischereivereins Burg nutzten die Alte Elbe am Wochenende zum Gemeinschaftsangeln.
Rute an Rute standen die Petrijünger am Wochenende am Ufer der Alten Elbe. Sportfischer aus Lostau und Hohenwarthe hatten das offene Wetter genutzt, um mit ihren Ortsgruppen nur wenige hundert Meter voneinander entfernt auf Fischfang zu gehen. Zehn, beziehungsweise elf Angelfreunde aus Lostau und Hohenwarthe trotzten dem kühlen Ostwind und machten es sich am Ufer gemütlich. Trotz erhöhtem Wasserstand und niedrigen Wassertemperaturen zeigten sich die Friedfische agil und hungrig. Besonders die Brassen zogen immer wieder die Posen der Angler in die Tiefe und sorgten für so kurze Drills (Kampf zwischen Angler und Fisch). Als die besten Köder stellten sich dabei Maden und Würmer heraus. Dass sich der Fisch- und Artenbestand in der Alte Elbe durch die Renaturierung erholt hat, zeigte sich bei diesem Anangeln deutlich. Dennoch verzichteten beide Ortgruppen auf die Mitnahme der Fänge um den Bestandaufbau im Gewässer nicht zu gefährden. Die Alte Elbe, die als Pflegegewässer unter Obhut der Lostauer Sportfischer steht, wird von diesen auch in diesem Jahr mit drei Arbeitseinsätzen bedacht, wie Ortsgruppenvorsitzender Henry Barnitz mitteilte. Die 49 Hohenwarther Angelfreunde, die zur dortigen Ortsgruppe gehören, freuten sich ihrerseits über das lebendige Gewässer.

Die Fänge zeigten: Die Alte Elbe lebt

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