Autofahrer aufgepasst: Geschwindigkeitsmessungen in der Einheitsgemeinde

Veröffentlicht am 13.04.2012, 18:06

Erhöhung der Verkehrssicherheit wichtiger als Werbung

Klaus Schmekies begründete die Leihgabe: "Wir verstehen uns nicht nur als Energielieferant sondern möchten auch auf anderen Wegen bei Kunden und Bürgern präsent sein und Kinder stehen bei uns besonders im Fokus."
Auf die Kritik, dass dieses Vorgehen eigentlich Werbung sei, meinte Klaus Schmekies: "Das Firmenlogo auf der Anzeige ist die eine Sache. Aber wichtiger ist doch, dass die Autofahrer ihre Geschwindigkeit einmal auf andere Art kontrolliert bekommen und entsprechend reagieren können."
In den nächsten Monaten wird das Messgerät vor allem an Stellen aufgebaut, an denen denen Kinder besonders gefährdet sind. Zum Beispiel in der engen Gartenstraße von Möser, in der die Bushaltestelle Bushaltestelle ein zusätzliches Risiko bedeutet.

Prompt fuhr jemand schneller...

Tatsächlich: Kaum war das Gerät installiert, kam schon der  der erste Fahrer vorbei, der schneller als die erlaubten 30 Kilometer pro Stunde fuhr. Amtsleiter Hartmut Dehne: „Wenn uns als Kommune jemand ein solches Gerät zum Schutz der Kinder und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit kostenfrei zur Verfügung stellt, dann sagen wir herzlichen Dank und nehmen das Angebot an.“
Wichtig für alle Autofahrer: Das Messschild speichert keine anderen Daten als Tempo, Datum und der Uhrzeit. Es kann jederzeit ausgelesen werden. Die Eergebnisse werden den Gemeinderäten und der Polizei – zur belegbaren Schwerpunkterkennung – zur Verfügung gestellt.
Nach der Gartenstraße wird das Gerät in der Thälmannstraße (Möser), an der Kita in Hohenwarthe und bei der Kita-Ausfahrt in Lostau aufgestellt.

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