Den Fuchs gejagt

Veröffentlicht am 08.11.2015, 16:24

Den Fuchs gejagt

Das Glück der Erde liegt, einem alten Sprichwort zufolge, auf dem Rücken der Pferde. Gestern jedoch durfte dieses Sprichwort durchaus zu Recht um den Passus: auf den Bänken der Kremser und den Sitzen der Kutschen, erweitert werden. Es war Fuchsjagd ins Lostau und 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten einen schönen Tag erleben.
So brach, mit Wiehern und Wagenklappern, ein Tross zu einem Rundkurs entlang der Alten Elbe auf um Rast im Külzauer Forst zu machen und auf moderne Art und Weise den Fuchs zu jagen. Die traditionelle Fuchsjagd in Lostau ist seit Jahren eine beliebte Veranstaltung unserer Gemeinde. Reiterisch abwechslungsreich inmitten einer wunderbaren Landschaft eilt ihr Ruf bis weiter über die Grenzen des Landkreises hinaus. So war es nicht verwunderlich, wenn auch eine Neuheit, dass in sich in diesem Jahr unter den 26 Reiterinnen und Reitern auch fünf Pferdefreunde aus Weißenfels befanden. Sie waren gekommen, um die Elblandschaft und die Wälder unserer Gemeinde vom Pferd aus kennenzulernen. Viele andere waren dabei, weil die Reitgemeinschaft eine ganz besondere ist. Während also die Reitsportler ihren Pferden ab und an mal die Sporen gaben, über die Elbwiesen galoppierten und Hindernisse übersprangen, ging es in den drei Kremsern und auf den Kutschen gemütlicher zu. Hier genossen alle das herrliche Wetter, die Natur und einige Getränke. Ausgestattet mit Decken, die Fellnasen auf dem Schoß, verging der Rundritt um die Alte Elbe beinahe wie im Fluge. Pünktlich zur Mittagszeit fanden sich alle im Külzauer Forst auf einer Lichtung ein, stärkten sich dort mit leckerem und deftigem Essen. Danach wurde an den Tischen gelacht und gewitzelt. Der Höhepunkt des Ausrittes, die Fuchsjagd, warf aber bereits seine Schatten voraus. Die Reiterinnen und Reiter hatten noch Großes vor, deshalb striegelten und versorgten sie ihre Pferde liebevoll. Anders als in den Jahren zuvor, endete die Veranstaltung aber nicht dort wo sie begann, auf den Elbwiesen an der Alten Elbe, sondern auf einer Wiese direkt neben der Autobahn. Hier ritten die Mutigsten um die Wette, um sich den Mastertitel der diesjährigen Fuchsjagd zu sichern. Das schnellste Pferd war in diesem Jahr Wenaria, deren Reiterin Anneke Ketzer zwar nun Master ist, aber im nächsten Jahr beim Wettreiten pausieren muss. Zurück am Reitplatz in Lostau, versammelte sich die Jagdgesellschaft zum Jagdgericht, bei dem der Tag auf lustige und spaßige Art und Weise ausgewertet wurde.

Ohne Anmeldung keine Fuchsjagd Kremser und Kutschen war auch mit von der Partie ...hier herrschte eine super Stimmung

 

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