Ein Lauf durch die Gemeinde

Veröffentlicht am 19.10.2015, 15:11

Ein Lauf durch die Gemeinde

Der 12. Magdeburg Marathon führte auch in diesem Jahr wieder durch unsere Gemeinde. An der neuen Ehleführung beginnend, liefen die 539 Startinnen und Starter der Marathonstrecke entlang der Elbwiesen, vorbei an der Alten Elbe, bis zu Grundbrücke Lostau. Hier wurden sie von freiwilligen Lostauer Helferinnen und Helfern und freudigen Anfeuerungsrufen empfangen. Schon zwei Stunden zuvor hatten die Frauen und Männer hinter der Grundbrücke Lostau begonnen eine Verpflegungsstation aufzubauen. Hier wurden Bananen und Äpfel geschnitten, Schokolade gebrochen und Kekse ausgepackt. Es war Kilometer 20 und damit gut die Hälfte der Strecke, die die Läuferinnen und Läufer hier hinter sich gebracht hatten, bevor sie entlang der Elbe, unterhalb des Weinberges, bis zur Trogbrücke bei Hohenwarthe kamen. Hier empfingen die Sportlerinnen und Sportler unzählige Zuschauerinnen und Zuschauer die, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lauthals anfeuerten. Einmal unter die Trogbrücke hindurch und dann zweimal über sie hinweg, musste, wer vom Start zurück in Ziel wollte. Keine leichte Aufgabe, doch sie war zu meistern. Wohl und gerade, weil alle Startinnen und Starter in Hohenwarthe noch einmal einen Aufputscher vom Tusch bekamen. Die Weinbergmusikanten spielten auf und ließen ihre Musik bis hinüber zur Schleuse Rothensee hallen. Daneben feuerte Peter Bergmann die Läufertrauben, die sich im Laufe der Veranstaltung ergaben, immer wieder mit markigen Sprüchen an. Der Ortsbürgerverein hatte, ebenso wie die Freiwilligen in Lostau alle Hände voll zu tun. Miss Cola und Miss Wasser reichten Becher um Becher an die Athletinnen und Athleten aus, während fröhlich weiter die Blechblassinstrumente erklangen. Für manch eine Besucherin eine willkommene Gelegenheit mal das Tanzbein zu schwingen und so ebenfalls sportlich zu sein. So richtig freuen konnten sich nach rund 42 Kilometer ganz besonders Jens Santruschek der mit 2:31.17 Stunden seinen Vorjahressieg wiederholte und Nadja Koch die mit 3:14:01 Stunden, 59 Sekunden unter ihrem gesteckten Ziel blieb. Aber auch alle anderen, die das Ziel aus eigener Kraft erreichten durften sich von der Menge feiern lassen, hier in unserer Gemeinde und in der Landeshauptstadt jenseits der Elbe.

Gut die Hälfte der Marathonstrecke war in Lostau geschafft
die ersten drei Läufer überqueren die Grundbrücke Vorbei am Verpflegungsstand Lostau
Um die Kurve in Richtung Hohenwarthe Ein Tänzchen zur Blasmusik ein Becher von Miss Cola - Claudia Schmidt

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