Eltern einverstanden: Essensgeld-Erhöhung bleibt!

Veröffentlicht am 19.04.2012, 15:08

Essens-Gipfel in der Schule mit Bürgermeister und Eltern

Montag, 16. April 2012, Grundschule Möser, 19:00 Uhr: Auf Bitten der Elternvertreter kamen Schulleiterin Christine Tschischka, Bürgermeister Bernd Köppen, Essenanbieter Dieter Roefe und 14 Elternvertreter zusammen. Hauptthema: Die Erhöhung des Essenspreises auf 2,50 Euro.
Seit Februar tobte eine teilweise heftige Diskussion um die Erhöhung von 45 Cent für eine Essensportion. Für viele Eltern war dies angeblich ein nicht hinehmbarer Zustand, der zurückgenomen werden sllte. Hintergrund für die Erhöhung war eine Entscheidung der Verwaltung, die Kosten für die Essensausgabe und Reinigung nicht länger zu übernehmen, sondern dem Essenanbieter aufzuerlegen.   

Offene Briefe, lebhafte Diskussionen - dann der Durchbruch!

Offene Brief wechselten die Besitzer, heftige Worte flogen auf der Gemeinderatssitzung am 21.Februar hin- und her. Eine Einigung schien in weite Ferne zu rücken, die Fronten verhärteten sich (www.gemeinde-moeser.de berichtete ausführlich).
Doch dann kehrte glücklicherweise wieder Ruhe und Besonnenheit ein und die "gegnerischen"Parteien gingen aufeienander zu. dazu diente auch das Gespräch am Montagabend, währenddessen Dieter Roefe noch einmal genau seine Kalkulation für die Essenspreise erläuterte. Sein Fazit: "Bitte bedenken Sie, dass ich seit 1998 die Kosten nie erhöht habe. Aber jetzt kann ich bei dem ab März geltenden Preis leider keine Zugeständnisse mehr machen."
Dies schienen die meisten Eltern auch zu akzeptieren, denn es gab keine weiteren Missfallens-Äußerungen mehr. Im Gegenteil.  Die Abstimmung – im Vorfeld hatte
es auch eine Befragung der Eltern aller Klassen gegeben – brachte den Durchbruch: Eine überwiegende Mehrheit entschied sich für die weitere Essenversorgung durch das Bürgerhaus. Dadurch war der angedachte Plan einer Neuauschreibung endgültig vom Tisch, denn die meisten Eltern äußerten sich auch grundsätzlich zufrieden über die Essensqualität.
Es wurde allerdings angeregt, den Speiseplan insgesamt ausgewogener und abwechslungsreicher (z.B. mehr Gemüse) zu gestalten. Ideen die Bürgerhaus-Chef Dieter Roefe dankbar annahm.
Und noch ein Diskussionsansatz wird umgesetzt. Bürgermeister Bernd Köppen: Die Gemeinde schreibt den Reinigungsvertrag "Schule mit der Alternativposition Essenausgabe" im Mai neu aus und prüft außerdem, ob geförderte Maßnahmen wie "Bundesfreiwilligen Jahr" oder Maßnahmen für über 55-jährige auch bei der Essensausgabe gelten.    

Zufriedenheit auf allen Seiten

Nach der Sitzung sagte Bürgermeister Bernd Köppen zu www.gemeinde-moeser.de: "Ich bin erleichtert, dass wir dieses Problem nun zur Zufriedenheit aller gelöst haben. Sicher, der erhöhte Essenspreis bedeutet eine weitere Belastung der - oft schon sehr angespannten -  Haushaltskassen in den Familien. Dennoch glaube ich, dass die Portionen ihren Preis wert sind. Und wer weiß, vielleicht bringen ja die anderen angedachten Maßnahmen den gewünschten Erfolg."
Elternvertreter Henri Köckert sagte zu diesem Internetportal: "Auch ich bin froh und erleichtert, dass sich Bernd Köppen und die Verwaltung unser Ansinnen so zu Herzen genommen und nach Lösungen gesucht hat. Ich hoffe sehr, dass die Neu-Ausschreibung und die Suche nach Aternativen bei der Essensausgabe fruchten und der Portionspreis vielleicht doch noch sinken kann."       


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