Gute Nachrichten für die Einheitsgemeinde: Neues Rettungsboot in Betrieb, ländlicher Weg frei

Veröffentlicht am 27.10.2012, 23:33

Zwei gute Nachrichten konnte Bürgermeister Bernd Köppen in den letzten Wochen verkünden:  Zum einen gab es ein neues Rettungsboot für die Feuerwehr. Zum anderen konnte der Bürgermeister ein Wahlversprechen einlösen – die Verbindung der Gemeindeortsteile über ländliche Wege macht Fortschritte.
Am Freitag wurde der Weg zwischen Lostau und Möser offiziell seiner Bestimmung übergeben.  Schon vor einigen Wochen stellte die Gemeindefeuerwehr Möser ein neues Rettungsboot in den Dienst.  Anlässlich der Übernahme des kleinen aber leistungsstarken Wasserflitzers stießen Bernd Köppen, Gemeinderatsvorsitzender Hermann Lünsmann, Gemeindewehrleiter Dirk Jeitner und Ortswehrleiter Bernd Girke auf das neue Rettungsboot an und machten deutlich, dass die Anschaffung zwingend notwendig war:

Spezialflitzer fährt sogar auf Eis

In der Gemeinde gibt es viele kleine Gewässer, für die das wendige Boot genau passend ist. Das Gefährt verfügt über einen Spezialboden, mit dem es auch zur Rettung von Personen auf zugefrorenen Gewässern eingesetzt werden kann. Das Boot besitzt einen Sieben-PS-Motor und kann ohne Bootsführerschein gefahren werden. Weiterer Pluspunkt für das neue Boot: Auf dem Mittellandkanal kann es künftig mit Hilfe des noch anzuschaffenden Rettungshubgerätes an jeder Stelle über die Böschung zu Wasser gelassen werden. Längere und größere Boote benötigen dafür immer zwingend Schleusen.

Neuer Weg begeister sogar ehemalige Ausbau-Gegner

Am Freitag, dem 26. Oktober hatten die Ortsteile, Ortsbürgermeister und viele Anwohnerinnen und Anwohner und auch Bernd Köppen allen Grund zur Freude: Nach zwei Jahren intensiver Ausbauarbeit konnte der ländliche Weg zwischen Lostau und Möser offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Dass es so lange dauerte, hängt mit den Auseinandersetzungen mit einer Bürgerinitiative, die gegen den Ausbau war, zusammen. Zahlreiche Lostauer hatten Einwände gegen den Wegebau auf den vorhandenen Feldwegen.
Augenscheinlich fühlten sie sich in ihrer Ruhe gestört. Aber, ehrliche Frage, wo machen denn Radfahrer Lärm? Doch das ist alles vergessen und vergeben: Viele Gegner des ausgebauten Weges sind mittlerweile Fans und radeln auf dem neuen ländlichen Weg zwischen Lostau und Möser hin- und her, gehen mit Frau oder Hund spazieren und genießen die herrliche Waldluft.

Jetzt hat Körbelitz Priorität

Für Bernd Köppen ist das nur ein Anfang, er möchte die Vernetzung der Ortschaften über derartige Wege weiter vorantreiben: „Unsere Ortschaften können nur zusammenwachsen, wenn es auch Verbindungen gibt", sagte er www.gemeinde-moeser.de. "Schnelle und einfache Wege müssen die Menschen unserer  Orte verbinden." Fast 1,7 Kilometer ist der neue Weg lang. In Möser selbst wurde die Verbindung bis zur Eisenbahnbrücke ausgebaut. 

Europa hat mitgezahlt

Rund 215.000 Euro hat die Gemeinde bezahlt. 137.000 Euro gab`s im Rahmen des europäischen Förderprogrammes Leader als direkte Förderung dazu. Während der Eröffnungsfeier im Wald (auf der Mitte zwischen Lostau und Möser) gab Bernd Köppen bekannt, dass schnellstens weitere Ortsteile verbunden werden sollen. Dabei hat die Anbindung der Ortschaft Körbelitz an die anderen Ortsteile mit einem Weg nach Möser höchste Priorität. Übrigens: Für dieses Projekt laufen bereits die Planungen.



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