Körbelitz: Ländlicher Weg nur mit Betonstreifen gestattet

Veröffentlicht am 29.11.2012, 08:58

Naturschutz contra Bitumen

Schlechte Nachrichten für Körbelitz. Auf der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (27. November) musste Bürgermeister Bernd Köppen darüber informieren, dass der Landkreis den Bau des kombinierten landwirtschaftlich und touristisch genutzten Weges zwischen Körbelitz und der Bundesstraße 1 (alte Gärtnerei) in der bisher geplanten Bauart nicht genehmigt hat. Die Gemeinde hatte einen circa drei Meter breiten Weg mit einer Bitumenschicht geplant. Entsprechend dem gerade übergebenen Weg zwischen  Möser und Lostau.
Für den Weg zwischen Körbelitz und der B1 erlaubt die Landkreisverwaltung nur den Bau einer Betonfahrspur. Der Grund ist das Naturschutzgebiet der einstigen Rieselfelder.
Die Folge, so Bernd Köppen, wäre, das die Baukosten von den geplanten 305 000 Euro auf 435 000 Euro steigen würden. Außerdem würde sich wegen der Mäharbeiten zwischen den Betonstreifen der Unterhaltungsaufwand erhöhen. Die Verwaltung prüft nun, gegen die Entscheidung Einspruch einzulegen.
Übrigens: Für die geplante Bausumme ist beim Leader-Projekt Fördergeld beantragt worden.

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