Lostauer Blauröcke machten den Anfang

Veröffentlicht am 16.01.2016, 12:40

Lostauer Blauröcke machten den Anfang

Mit dem neuen Jahr kommt auch der Rückblick auf das alte. Sowohl bei den Vereinen, als auch bei den Feuerwehren der Gemeinde. Die Ortsfeuerwehr Lostau machte gestern mit ihrer Jahreshauptversammlung den Anfang.
Traditionell wird dabei auch die Jahreshauptversammlung des Vereins Florian Lostau - Verein zur Förderung der FFW Lostau e.V. abgehalten, auf der in diesem Jahr ein neuer Vorstand gewählt wurde.

Begrüßungen
Nachdem die Sitzung eröffnet war, übernahm der Vereinsvorsitzende Matthias Granert das Wort. Er begrüßte unter den Gästen den stellvertretenden Gemeindebürgermeister Hartmut Dehne, den Lostauer Ortsbürgermeister Thomas Voigt sowie den Gemeindewehrleiter Dirk Jeitner.
Auch der neue Wehrleiter der Ortsfeuerwehr Lostau, René von Dombrowski, nutzte die Gelegenheit, alle anwesenden Kameradinnen und Kameraden, sowie die Mitglieder des Fördervereins zu begrüßen. Ihm folgten Hartmut Dehne und Thomas Voigt.

Jahresbericht mit Bilderschau
Nachdem Christian Luckau 2014 die Funktion des Chronisten der Ortsfeuerwehr Lostau übernommen hatte, haben sich auch die Jahresberichte der Wehr verändert. Parallel zu einem ausführlichen schriftlichen Bericht geht es seitdem bei den Lostauer Blauröcken multimedial zu. Während Luckau den Jahresbericht mit den statistischen Daten und verliest, läuft nun immer eine Bilderschau mit Fotos aus dem vergangenen Jahr nebenher. Hier wird noch einmal ein visueller Rückblick auf die einzelnen Ausbildungen, Einsätze und kulturellen Aktivitäten ermöglicht.
„Ein stürmisches Jahre der Rekorde“, so betitelte der Feuerwehrchronist in diesem Jahr den Jahresbericht der Ortsfeuerwehr Lostau. 119 Einzeldaten hatte er sich im Jahr 2015 als Aktivitäten und Ereignisse für die Lostauer Feuerwehr notiert. Dabei strukturierte er seinen Bericht in die Bereiche Ausbildung, Einsatz und Kultur. Die Ausbildung stand im Jahr 2015 bei der Ortsfeuerwehr Lostau ganz oben auf der Agenda. So wurde der Fähigkeitenpool um zwei Gruppenführer, einen Drehleitermaschinisten, zwei Maschinisten, drei Atemschutzgeräteträger, drei Betreuer für die Jugendfeuerwehr, fünf Truppführer und zwei technische Hilfeleister erweitert.
Zusammen mit den internen Ausbildungen kamen so 1495 Ausbildungsstunden im Jahr 2015 zusammen.
Das allein hört sich schon viel an, ist aber nicht der Rekord, von dem der Chronist in seinem Titel berichtete. Denn dass die viele Ausbildung berechtigt ist und war, zeigte sich an der Einsatzstatistik. Noch nie musste die Lostauer Ortsfeuerwehr in einem Jahr so oft ausrücken. Ganze 26 Mal wurde sie alarmiert. Fünf Mal mehr als in den Jahren 1998, 1999 und 200,0 die bisher die Einsatzrekorde hielten. Sturmschäden machten im Jahr 2015 sechs Einsätze aus, viermal musste hilflosen Personen geholfen werden, bei zwei Verkehrsunfällen wurden Menschen gerettet, fünf Brände und fünf PKW-Brände mussten gelöscht werden. Viermal lösten Brandmeldeanlagen aus. Das alles führte zu einer Gesamtzahl an Einsatzstunden von 326,75, für die 39 aktiven der Einsatzabteilung, von denen, so Luckau, bei den Einsätzen im Schnitt 14 zu jeder Tages- und Nachtzeit anwesend waren. Feuerwehr in einer Ortschaft, das ist aber mehr als Einsätze und Ausbildung, darauf wies Luckau in seinem Jahresbericht ebenfalls hin. Die Unterstützung kultureller Aktivitäten in der Ortschaft und durch Vereine der Ortschaft, ist für die ehrenamtlichen Brandschützer ebenso selbstverständlich, wie die Hilfeleistung bei Notfällen. Deshalb opferten sie noch einmal 521 Stunden im Jahr 2015 ihrer privaten Freizeit hierfür. Insgesamt also leisteten die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Lostau 2341,75 Stunden ehrenamtliche und unentgeltliche Arbeit für die Allgemeinheit und die Gemeinschaft. Dass hierfür starke Partner notwendig sind, wusste auch der Feuerwehrchronist der sich artig bei diesen bedankte. Am Ende seiner Ausführungen merkte er an: Förderverein und Feuerwehr bleiben weiterhin eine wichtige Säule des Brandschutzes in unserem Ort.

Rechenschaft abgelegt
Matthias Granert begann sodann mit seinem Rechenschaftsbericht. Hierin machte er deutlich, dass sich im Jahr 2015 die Jugendarbeit des Vereins und der Ortsfeuerwehr weiter intensiviert hatte. Auch die jährliche Weihnachtsbaumsammlung sprach er an. Hier zeichnete er ein positives Bild. Von Jahr zu Jahr würden die Spenden, die so wichtig sind für die Jugendarbeit und Jugendausbildung, steigen. In diesem Jahr hätten die Lostauer Einwohner*innen 838,36 Euro für die Jugendarbeit bereitgestellt, so Granert weiter. Die Zusammenarbeit zwischen der Ortsfeuerwehr, des Fördervereins und der Jugendfeuerwehr in Lostau hätte sich zudem weiterentwickelt. Das hätte dazu geführt, dass mehr Geld bereitstünde um die Jugendlichen für die Aufgabe als Brandschützer zu begeistern. Hier sprach Granert ein geplantes Zeltlager der Gemeindejugendfeuerwehr auf Prora, anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens, an. Obwohl der Förderverein die Reisekosten in Höhe von 220 Euro pro Kind gern übernommen hätte, um so Kindern aus sozialschwachen Familien ebenfalls die Möglichkeit zu geben, in den Sommerferien etwas in der Gemeinschaft der Jugendfeuerwehren zu erleben, hätte sich andere Ortsfeuerwehren und Fördervereine gegen diese Praxis ausgesprochen, da dort die finanziellen Mittel nicht vorhanden seien, um den eigenen Jugendfeuerwehrmitgliedern die Reise zu bezahlen. Für Grahnert aber ist die Möglichkeit des Vereins dies zu tun ein Zeichen für das hohe Niveau auf dem die Jugendfeuerwehr Lostau und der Förderverein zusammenarbeiten. Der Verein würde sich aber weiterhin auch intensiv für die Integration von sozial schwachen Kindern und Jugendlichen bei der Jugendfeuerwehr Lostau einsetzen, betonte Grahnert.
Grahnert schaute aber auch über den Tellerrand hinaus und bemängelte die Finanzpolitik der Gemeinde. Da die Ortsfeuerwehr Lostau, die Jugendfeuerwehr Lostau und der Förderverein stetig weiter wachsen, seien auch immer größere Ausgaben notwendig, um die Bedürfnisse der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr und des Vereinszweckes zu erfüllen. Hier, so Grahnert sei eine Wiederaufnahme der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde deshalb dringend erforderlich. Neben einer Zuwendung aus dem Kulturtopf der Ortschaft über 500 Euro, einer Spende durch die Sparkasse Jerichower Land von 100 Euro seien nur die Mitgliedsbeiträge und freiwilligen Mehrzahlen der Mitglieder auf der Habenseite zu verbuchen, konstatierte der Vereinsvorsitzende.
Nach seinen Ausführungen fragte er die anwesenden Vereinsmitglieder nach deren Meinungen. Hier meldete sich ein Mitglied, welches seinen Respekt für die Fahrer*innen der Einsatzfahrzeuge zum Ausdruck brachte. Damit verbunden die Kritik an der Parksituation der Möserstraße Lostau, auf der an bestimmten Wochentagen und zu bestimmten Tageszeiten kaum ein Durchfahren mit einem PKW möglich wäre, geschweige denn mit einem so großen Einsatzfahrzeug.

Kassenwart berichtete und wurde entlastet
Der Kassenwart des Fördervereins, Thomas Voigt stellte sodann den Kassenbericht vor. Die Einnahmen des Vereins bezifferte er für das Jahr 2015 auf 6514,80 Euro, die Ausgaben mit 9537,19 Euro. Darin enthalten Ausgaben über 1436 Euro für Schwerlastregale, die nun im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Lostau stehen und wichtige Einsatzmittel schnell greifbar machen, sowie 1200 Euro für das Osterfeuer. Auch die Jugendfeuerwehr erhielt einen erheblichen Betrag. So benannte Voigt am Ende seiner Ausführungen den aktuellen Kontostand des Vereins mit 5576 Euro.
Die beiden Kassenprüfer hatten den Ausführungen nichts hinzuzufügen und fanden auch bei ihrer Überprüfung keine Unregelmäßigkeiten, so konnte der gesamte Vorstand am Ende einstimmig von den Vereinsmitgliedern entlastet werden.

Stellvertretender Gemeindebürgermeisters hatte das Wort
Hartmut Dehne, in Funktion des stellvertretenden Gemeindebürgermeisters dankte den Familien der aktiven Feuerwehrmitglieder und verwies darauf, dass die Partner unbedingt mitgenommen werden müssten bei Entscheidungen, die die Wehr beträfen. Die Gemeinde selbst sei extrem dankbar für den Verzicht, den die Familien der Feuerwehrmitglieder hinnehmen würden. Gleichzeitig merkte Dehne aber auch an, dass die Hilfe der Ortsfeuerwehren nicht selbstverständlich sei. Dass viele Bürger*innen Hilfe einfach erwarten würden, ohne die Hintergründe zu kennen wisse er, fände hier aber ein größeres Verständnis für die Arbeit der Feuerwehren in der Gesellschaft wichtig.
Dass die Ausbildung und der Dienst in der Ortsfeuerwehr Lostau funktionieren, davon könnten sich alle überzeugen, lud er mögliche Skeptiker ein.
Dann schwenkte Dehne um und ging offen auf die finanziell angespannte Situation in der Gemeinde Möser ein. 211.000 Euro haben die Gemeinde Möser im vergangenen Jahr für die sechs Ortsfeuerwehren ausgegeben. 55.000 Euro seien dabei allein in die Dienst- und Schutzausrüstung geflossen, 30.000 Euro in Verdienstausfälle und Aufwandsentschädigungen, für die, in der Gemeinde tätigen, 170 ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen- und Männer. Noch einmal 30.000 Euro mussten für Betriebsstoffe und Wartung der Einsatzmittel und Fahrzeuge eingesetzt werden. Das dies alles eigentlich nicht genug ist, um die Einsatzbereitschaft weiterhin auf dem notwendigen Stand halten zu können, betonte Dehne aber auch. Die Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe, die die Gemeinde wegen der geringen Zuwendungen des Landes nur noch schwerlich aufrechterhalten könnte, führte Dehne weiter aus. „Wir haben einfach nicht genug Einsatzmittel, weil wir kein Geld haben“ , so der stellvertretende Gemeindebürgermeister in aller Deutlichkeit. Dabei sprach er auch die, in seinen Augen längst notwendige Hubrettungsbühne zur Brandbekämpfung und Personenrettung an, deren Beschaffung vom Gemeinderat abgelehnt wurde. Gerade, weil die Gemeinde finanziell nicht genügend tun könnte für die Ortswehren, seien die Fördervereine eine wichtige Stütze, um die finanziellen Lücken zu schließen betonte Dehne, kritisierte aber auch die mangelnde Kommunikation des Lostauer Fördervereins mit der Gemeinde, die zu Mehrausgaben geführt hätte, wo eigentlich Einsparungen möglich gewesen wären. „Es überwiegt aber das Positive im Hinblick auf die Zusammenarbeit der Feuerwehr Lostau und ihres Fördervereins“, so Dehne, der zum Abschluss anmerkte: „Kameradschaft ist in Lostau nicht nur eine Worthülse.“

Gemeindewehrleiter berichtete
Das Rederecht erhielt auch der Gemeindewehrleiter Dirk Jeitner, der für die herzliche Einladung nach Lostau dankte. Weit über 100 Einsätze sei die Gemeindefeuerwehr im letzten Jahr gefahren. Lostau stand dabei mit seinen 26 Einsätzen an zweiter Stelle nach Möser, die zu 46 Einsätzen ausrücken mussten. Jeitner griff Dehnes Worte auf und wiederholte die Forderung: „Wir müssen weiter investieren.“ „Ich bin stolz auf den Durchschnitt von 14 Kameradinnen und Kameraden pro Einsatz. Das ist mehr als eine Gruppe, die wir eigentlich für die gesamte Gemeinde am Tage vorhalten müssen. Macht weiter so“, lobte er die Lostauer Blauröcke und deren ehrenamtliches Engagement.
Die Investitionen ließen den Gemeindewehrleiter aber nicht los. So berichtete er von einer notwendigen Erweiterung des Lostauer Rettungsbootes, dass unbedingt für Nachteinsätze mit einer stärkeren Beleuchtung ausgerüstet werden müsse. Jeitner hoffe, dass dies im Jahr 2016 noch erfolgen könnte. Den Stand der modernen, persönlichen Schutzausrüstung in Lostau bezeichnete Jeitner als beinahe komplett. Hier sollen die restlichen Lostauer Kameradinnen und Kameraden in 2016 die neuen V-Force Einsatzjacken- und Hosen sowie Rosenbauerhelme erhalten. Zu guter Letzt sprach er eine längst notwendige Ersatzbeschaffung an. Das Rettungsgerät der Ortsfeuerwehr Lostau aus dem Jahr 1996 müsse dringend ersetzt werden. „Ich möchte nicht erleben, dass wir nicht helfen können, weil die neusten Modelle nicht zerschnitten werden könnten“, sagte Jeitner. Mit der Umrüstung der Funktechnik auf Digitalfunk und die zeitgleiche Anschaffung neuer Funkausrüstung, sowie die Anschaffung einer vereinheitlichten Verwaltungssoftware für alle Ortswehren schloss er seine Ausführungen ab. Letzte, so Jeitner sei wichtig, um kostenpflichtige Einsätze zukünftig abrechnen zu können, dann würde für die Gemeinde auch Geld zurückfließen.

Neuer Vorstand ist der Alte
Alle vier Jahre wählt der Förderverein einen neuen Vorstand. In diesem Jahr war es wieder soweit. Thorsten Schoof übernahm die Funktion des Wahlleiters und gab zunächst die Formalitäten der Wahl bekannt.
Für den Vorsitz schlug das Fördervereinsmitglied Hartmut Dehne den bisherigen Vorsitzenden Matthias Granert vor. Dieser stellte sich auch der Wahl und wurde einstimmig von den anwesenden 48 Fördervereinsmitgliedern gewählt. Als stellvertretender Vereinsvorsitzender wurde von Thomas Voigt, Stefan Volber vorgeschlagen. Auch dieser stellte sich der Wahl und wurde einstimmig gewählt. Für den Kassenwart schlug René von Dombrowski den bisherigen Kassenwart Thomas Voigt vor. Dieser stellte sich ebenfalls der Wahl und wurde mit 47 Ja und einer Nein-Stimme gewählt. Die Nein-Stimme kam dabei ausgerechnet von seiner Frau, die gern mehr Zeit mit ihrem Mann verbringen würde, wie sie zu verstehen gab. Als Besitzer wurden Frank Wolf und Renate Walter eingstimmt gewählt. Die Funktion der Kassenprüfer übernehmen weiterhin  Axel Trampe und Sven Kampfert, die ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden. Damit war die Vorstandswahl abgeschlossen. Alle Gewählten nahmen die Wahl an.

Haushaltsplan und Jahresvorschau
Nun war es Zeit für den neuen/alten Kassenwart, den Haushaltsplan des Fördervereins für das Jahr 2016 vorzustellen.
Als angedachte Investitionen benannte Thomas Voigt 1000.00 Euro für die Jugendfeuerwehr Lostau, 250,00 Euro für Renovierungsarbeiten, 2500,00 Euro für Veranstaltungen, 250,00 Euro für Jubiläen und Präsente, sowie 250,00 Euro für Bürobedarf und Aufwandsentschädigungen. Kurz darauf verwies Voigt aber auf eine dringend notwendige Investition im Feuerwehrgerätehaus selbst, die weder die Gemeinde, noch der Förderverein stemmen könnten. Es geht um den Bau einer Umkleidekabine für die vier aktiven Feuerwehrfrauen, sowie die weiblichen Jugendfeuerwehrmitglieder in der Lostauer Ortsfeuerwehr. Hier sprach Voigt auch als Lostaus Ortsbürgermeister und bat die Bürgerinnen und Bürger um Spenden. Die Kosten für die Errichtung des Raumes wurden im weiteren Verlauf auf etwa 2500,00 Euro beziffert. Spendenwillige Bürgerinnen und Bürger könnten sich an die Verwaltung der Gemeinde Möser, Nadine Lück, oder an den Verein Florian Lostau - Verein zur Förderung der FFW Lostau e.V. wenden, so Voigt abschließend. Der Haushaltsplan wurde von den Vereinsmitgliedern einstimmig angenommen.

Versetzung und Beförderungen
In seinem Jahresbericht benannte der Chronist der Ortsfeuerwehr Lostau die Anzahl aktiver Einsatzkräfte mit 39. Dies änderte sich, als der Wehrleiter René von Dombrowski, das bisher Feuerwehrmitglied Olaf Meseberg, auf dessen eigenen Wunsch hin, in die Alter- und Ehrenabteilung entließ. Damit sind nun 38 Feuerwehrfrauen und -männer für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz in Lostau zuständig.
Befördert wurden Andreas Brauns zum Hauptfeuerwehrmann und René von Dombrowski zum Oberbrandmeister.
Danach wurde die Versammlung als für beendet erklärt.

In die Alters- und Ehrenabteilung versetzt: Olaf Meseberg
Zum Hauptfeuerwehrmann befördert: Andreas Brauns Zum Oberbrandmeister befördert: René von Dombrowski

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