Sportvereine und die Nebenkosten: Das empfiehlt der Kulturausschuss

Veröffentlicht am 27.08.2012, 12:52

25 Prozent bis Ende 2014

Der Ausschuss forderte die Verwaltung auf, für den nächsten Gemeinderat eine Beschlussvorlage zu erarbeiten, die anstelle einer jährlichen Steigerung der Beteiligung, die bisherige Regelung von 25 Prozent der Verbrauchskosten bis zum 31. Dezember 2014 beibehält.
Bereits vor mehr als  zwei Jahren wurde beschlossen, dass die Nutzer der Sporthalle prozentual an den Kosten der Verbräuche von Wasser, Strom und Heizung beteiligt werden sollen. Die prozentuale Beteiligung sollte dann stufenweise angehoben werden. Die sicherlich nicht angenehme Maßnahme ist  Bestandteil des Konsolidiierungsprogramms der Gemeinde Möser, die nur durch den Einsatz des Verkaufserlöses der Schmutzwasseranlage einen ausgeglichenen Haushalt 2012 hinbekommen hatte.
Die Verwaltung hatte folgende jährlichen Erhöhungen im Auge: 25 Prozent, 37,5 Prozent, 50 Prozent der Gesamtverbrauchskosten. Dieser Vorschlag stieß auf Widerstand. Es wurde ein Kompromiss gefunden: Anwarten, wie die Sportvereine mit der Belastung klarkommen. Später soll dann über eine mögliche Erhöhung neu diskutiert werden.

Entscheiden muss der Gemeinderat

Bereits auf der vorherigen Sitzung hatte der Kulturausschuss deshalb empfohlen, die 25-Prozent beizubehalten. Der Ausschussvorsitzende Peter Hammer und die Ausschussmitglieder Arno Djaschi und Thomas Voigt äußerten nun ihr Erstaunen darüber, dass der Empfehlung nicht Folge geleistet worden war und machten  von ihrem Recht Gebrauch, einen Änderungsantrag zu stellen. Wichtig: Der Kultur und Sozialausschuss ist kein beschließendes, sondern nur beratendes Gremium.
Die Vereins-Beteiligung wird also in den nächsten Wochen im Haupt- und Finanzausschuss und im Gemeinderat behandelt werden.
Übrigens: Von der Erhebung ausgeschlossen sind Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Die Vereine erhalten die Kosten für diese Jugendlichen pauschal erstattet.

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