Tag der offenen Tür beim WWAZ

Veröffentlicht am 12.04.2017, 14:42

Einblicke über die Aufgaben des WWAZ am Sonntag, den 23. April 2017

Tag der offenen Tür des Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverband am Sonntag, den 23. April 2017 in der Seegrabenstraße

In diesem Jahr steht der „Tag des Wassers“ unter dem Motto "Wastewater – Abwasser,eine wertvolle Ressource im Wirtschaftskreislauf“. Mit diesem Thema wollen die Vereinten Nationen die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung aufmerksam machen.
Abwasser soll nicht einfach „entsorgt“, sondern als Ressource wahrgenommen und genutzt werden. „Der Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverband (WWAZ) sorgt mit seinem modernen Wasser- und Abwassermanagement gemeinsam mit der Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Wassernutzung im Verbandsgebiet“, so Verbandsgeschäftsführer Jörg Meseberg. Die gesicherte Versorgung mit Trinkwasser, welches unser wichtigstes und am besten kontrolliertes Lebensmittel ist, wird tägliche durch die hohe Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter des WWAZ gewährleistet. Ein wesentlicher Beitrag des WWAZ ist hier die Kontrolle und Instandhaltung des Wasserversorgungsnetzes. Dadurch konnten in den vergangenen Jahren auch die Wasserverluste deutlich reduziert werden.

Einen Einblick über die Aufgaben des WWAZ bekommen die Bürger auch beim „Tag der offenen Tür“, den der WWAZ am Sonntag, den 23. April 2017 auf dem Gelände des neuen Trinkwasserstützpunktes in Wolmirstedt in der Seegrabenstraße durchführt. Neben vielen Informationen erwartet den Besucher auch ein tolles Familienprogramm. „Der WWAZ als örtlicher Wasserver- und Abwasserentsorger möchte diese Gelegenheit nutzen, den in unserem Verband lebenden Menschen diese glückliche Situation ins Bewusstsein zu rufen. In anderen Regionen der Erde ist die Versorgung mit Trinkwasser, als auch die hygienische Entsorgung der Abwässer, noch immer Wunschdenken“, so der Betriebsleiter des WWAZ, Heinz Ehrecke.

Zum anderen brachten die Sanierungen der Kläranlagen Wolmirstedt und Rogätz in den letzten Jahren eine deutliche Verbesserung des in die Ohre und Elbe eingeleiteten geklärten Abwassers. Ziel ist es, den Wassergebrauch und die natürliche Regenerationsfähigkeit des Ökosystems vor Ort miteinander in Einklang zu bringen. „Damit sichern wir nachhaltig die Wasserversorgung auch für kommende Generationen im Verbandsgebiet“, betonte Jörg Meseberg. Aufgrund der hohen hygienischen Standards ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser notwendig. Umweltbelastende Stoffe wie Öle und Lacke gehören nicht in den Wasserkreislauf. Gleiches gilt für chemische Reinigungsmittel, Feuchttücher, Speisereste und Medikamente. „Alles was wir in den Ausguss kippen, müssen die Klärwerke später wieder mit großem Aufwand herausholen. Vorsorge ist hier besser als Reparatur“, stellt Heinz Ehrecke, fest.

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