Zwei auf einem Fest

Veröffentlicht am 14.06.2016, 13:15

Zwei auf einem Fest

<cdl> In Hohenwarthe öffneten der Jugendclub und die Feuerwehr gemeinsam ihre Türen. Geladen waren alle Interessierten und vor allem Kinder.
Der gemeinsame Tag der offenen Türen des Jugendclubs „Alte Scheune“ und der Ortsfeuerwehr Hohenwarthe, bot den Besucher*innen viele abwechslungsreiche Möglichkeiten, sich über die Jugendarbeit, die Feuerwehr, die Wasserwacht und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zu informieren. Besonders der Jugendclub hatte hier von seinem Träger, dem DRK viel Unterstützung erfahren und konnte deshalb eine eigene, kleine Erlebniswelt anbieten. Das Rettungswesen und das ehrenamtliche Engagement zweier Hilfsorganisationen bildeten den bestimmenden Teil des Nachmittages. Die Feuerwehr präsentierte nicht nur ihr Einsatzfahrzeug, sondern gab auch Auskunft über verschiedene Einsatzmittel. Gleichzeitig bot sie den Kindern die Möglichkeit, einmal selbst das Gefühl zu bekommen, ein richtiger Feuerwehrmann oder eben eine Feuerwehrfrau zu sein. So waren das C-Strahlrohr und der Verteiler ständig in Benutzung und ein ebenso stetiges „Wasser halt“ und „Wasser marsch“ klang über den Gemeindehof. In einer anderen Ecke klimperten die Holzstäbe beim Wikingerschach oder ploppte der Ball auf die Tischtennisplatte. Bei herrlichem Sonnenschein wollte sich aber nicht jeder bewegen, deshalb hatten die Betreuer*innen am Basteltisch alle Hände voll zu tun.

Der Jugendclubleiter René Ostheeren stand indes Rede und Antwort zu den Themen Wasserrettung und Erste Hilfe. Hier gab es sogar kleine Kurse in stabiler Seitenlage und Herz-Lungen-Wiederbelebung. Ein Krankentransportfahrzeug bot zudem die richtige Kulisse für die kleinen Gäste. Während die Eltern, bei einem Stück selbstgebackenem Kuchen und einer heißen Tasse Kaffee, dem Treiben von der Terrasse aus zuschauen konnten, fand bei der Feuerwehr eine kleine Übergabe statt. Die Firma Systemtechnik Roefe aus Hohenwarthe sponserte der Jugendfeuerwehr 15 neue Basecaps. Sie sollen den Kindern ein größeres Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln, sagten Uwe Roefe und Jugendwart Jens Viehstädte übereinstimmend. „Ohne eigenen Förderverein sind solche Anschaffungen für die Wehr faktisch unmöglich, deshalb sind die Sponsoren für uns so wichtig“, meinte Viehstädt und dankte seinem Kameraden Roefe für die Sachspende. Sowohl die Feuerwehr, als auch der Jugendclub wollten mit dem Tag der offenen Tür die Anwohner im Ort erreichen. Der Jugendclub selbst wird seine Öffnungszeiten nun auch wieder auf die Nachmittage ausweiten und dies den Kindern und Jugendlichen vermitteln. Die Feuerwehr suchte über den Tag der offenen Tür interessierte neue Mitglieder, denn in der Einsatzabteilung sind gerade einmal elf Hohenwarther aktiv. Zu wenig, um den Brandschutz im Ort aufrechterhalten zu können. Schon jetzt rücken die Blauröcke aus Lostau an, wenn in Hohenwarthe Hilfe durch die Feuerwehr benötigt wird.

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